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Herbst 2017 - Sonderausgabe Niederösterreichischer Baumtag zum Download

E-Journal Niederösterreichischer Baumtag (8 MB)

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- Baumpflegetage 2017

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(ABO)

Baumpflegetage 2017 in Augsburg

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Auf der tagungsbegleitenden Baumpflege-Messe zeigen 140 namhafte Aussteller aus dem In- und Ausland ihre Innovationen für den Bereich Baumpflege. Foto: Kottich

Vom 25. bis zum 27. April 2017 finden die 25. Deutschen Baumpflegetage in der Messe Augsburg statt. Zum Jubiläum erwarten die Organisatoren ein internationales Fachpublikum und viele Referenten, die einen Ausblick auf die Zukunft der Baumpflege geben. Im Mittelpunkt der Fachtagung stehen Bäume im Einfluss des Klimawandels, das Zukunftsprojekt „Stadtgrün 2021“ und die Neuerungen der überarbeiteten ZTV-Baumpflege, die in Augsburg druckfrisch erscheinen soll. Traditionell trifft sich die Branche auch auf der Baumpflege-Messe und im Kletterforum. Eröffnet werden die Deutschen Baumpflegetage 2017 mit einem Vortrag des französischen Botanikers Francis Hallé, der im Jahr 2013 mit dem Kinofilm „Das Geheimnis der Bäume“ neue Berühmtheit erlangte.

„Seit einem Vierteljahrhundert setzen die Deutschen Baumpflegetage Impulse, regen zum Nach- und Umdenken an und bringen auf neutralem Terrain Vertreter unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen“, sagt Professor Dr. Dirk Dujesiefken, Veranstalter des Baumpflege-Events. Für das Jubiläumsjahr 2017 haben er und sein Team ein Programm auf die Beine gestellt, das sich nicht mit Rückblicken aufhält, sondern vor allem die Baumpflege der Zukunft ins Visier nimmt. Fachpartner sind der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) und die Bayerische Landesanstalt für Weinbau (LWG).

Die Fachtagung: Zukunftsbäume und ZTV-Baumpflege stehen im Fokus

„Neue Bäume braucht das Land“: Unter diesem Motto testet die LWG seit 2008 im Rahmen des Klimawandel-Projektes „Stadtgrün 2021“ verschiedene Baumarten auf ihre künftige Eignung als deutsche Stadtbäume. Denn die bisher hierzulande heimischen Stadtbaumarten leiden immer stärker unter den zunehmend wärmeren und trockeneren Sommern, neuen Schädlingen und Baumkrankheiten. Die Folge: Viele Arten genügen entweder den ästhetischen Ansprüchen an einen Straßenbaum nicht mehr, werden zu einer Gefährdung oder sterben ab. Als Fachpartner der Deutschen Baumpflegetage
2017 reist die LWG erstmals mit umfassenden Ergebnissen ihres Projektes zur Fachtagung nach Augsburg.
Wie pflanzt und pflegt man Bäume, wenn es in Deutschland immer wärmer wird? Wie kann man junge Bäume für die Klimaveränderung trainieren? Und wie wirken sich Bäume auf das Kleinklima in Parkanlagen aus? Aufbauend auf die Präsentation der LWG werden im weiteren Verlauf der Tagung diese und andere Fragen rund um Bäume
im Klimawandel erörtert. Unter Federführung des bdla berichten Vertreter deutscher Universitäten über ihre Praxisversuche und geben konkrete Handlungsempfehlungen.
Der dritte Tag der Fachtagung befasst sich intensiv mit der neuen ZTV-Baumpflege, die zu den Deutschen Baumpflegetagen 2017 herauskommen soll.

Die Baumpflege-Messe: Innovationen und Forschung für den Arbeitsalltag

Mit 140 Ausstellern wird die tagungsbegleitende Messe bei den Deutschen Baumpflegetagen 2017 erneut ausgebucht sein. Namhafte internationale Fachhändler präsentieren hier ihre Produktneuheiten. Im Außengelände erwartet die Besucher ein besonderer Ausstellungsbeitrag: Ein Wald aus rund 70 Zukunftsbäumen, die sich im bisherigen Verlauf des Projektes „Stadtgrün 2021“ als zukunftsfähig erwiesen haben. Klaus Körber von der LWG betreut und moderiert die Ausstellung während der gesamten drei Veranstaltungstage.

Das Kletterforum: Von Praktikern für Praktiker

Der Treffpunkt für Baumpfleger und Seilkletterer aus ganz Europa präsentiert sich 2017 bewährt international und praxisorientiert. Die zahlreichen Fachvorträge für die Praktiker im Kletterforum werden erneut durch Vorführungen am zehn Meter hohen Kletterturm ergänzt und simultan in drei Sprechen übersetzt.

Detaillierte Informationen zu den Deutschen Baumpflegetage 2017 finden Sie ab Anfang Dezember unter http://www.forum-baumpflege.de .

Bild und Text-Quelle: Text & PR Antje Kottich, Hamburg

12. September 2016

Institut für Baumpflege

Prof. Dr. Dirk Dujesiefken (rechts) hat die Geschäftsführung des Hamburger Instituts für Baumpflege an seinen langjährigen Mitarbeiter Dr. Horst Stobbe (links) übergeben.



Dr. Horst Stobbe löst Prof. Dr. Dirk Dujesiefken als Geschäftsführer des Instituts für Baumpflege ab.

25 Jahre leitete Prof. Dujesiefken das von ihm im Jahr 1990 gegründete Institut für Baumpflege (IfB) in Hamburg. Seit einem Vierteljahrhundert prägt das Institut die nationale und internationale Baumpflege in vielerlei Hinsicht. Im Sommer 2015 begann Dujesiefken mit der Übergabe der Geschäftsführung an seinen langjährigen Mitarbeiter Dr. Horst Stobbe. Offiziell ist Stobbe bereits seit dem 1. Januar 2016 neuer Geschäftsführer des IfB, die komplette Umstrukturierung der Geschäftsführung aber wurde erst zum Sommer 2016 abgeschlossen. Ein guter Anlass für Dirk Dujesiefken und seinen Nachfolger Horst Stobbe, zurückzublicken und einen Ausblick zu geben.

DAS INTERVIEW FÜHRTE ANTJE KOTTICH

Herr Professor Dujesiefken, was hat Sie bewogen nach 25 Jahren die Leitung des Instituts abzugeben?

Dujesiefken: Das Institut für Baumpflege spielt seit mehr als 25 Jahren in den Bereichen Forschung, Fortbildung und Gutachten eine prägende Rolle in der Branche. Mein Wunsch und Ziel ist es, dass dies auch in den kommenden Jahrzehnten der Fall sein wird. Aus diesem Grund habe ich im vergangenen Jahr die Umstrukturierung der Geschäftsführung eingeleitet und das Staffelholz an Dr. Stobbe übergeben. Er arbeitet seit rund 20 Jahren im IfB, war hier einer meiner engsten und vertrautesten Mitarbeiter und hat sich sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis einen Namen gemacht. Ich gebe das Institut also in sehr gute Hände!

Bedeutet dies, dass Sie nun in den Ruhestand gehen?

Dujesiefken: Nein. Ich werde auch in den kommenden Jahren im Institut für Baumpflege tätig sein, und zwar als stellvertretender Geschäftsführer, als ö.b.v. Sachverständiger und als Referent im In- und Ausland. Darüber hinaus werde ich all die Projekte weiterführen,

in denen ich mich seit vielen Jahren zusätzlich zu meiner Arbeit im Institut engagiere. Hierzu

zählen unter anderem meine Lehrtätigkeiten an Hochschulen, die Arbeit für die FLL und natürlich die Organisation der Deutschen Baumpflegetage in Augsburg.

Was sind denn Ihre aktuellen Projekte?

Dujesiefken: Projekte gibt es einige. Zum Beispiel schreibe ich gerade mit mehreren Kollegen an einem neuen Lehrbuch zur Baumpflege, das bald erscheinen wird. Im November werde ich erstmals nach Hongkong reisen, um dort Workshops durchzuführen und Vorträge zu halten. Das wird sicher sehr spannend!

25 Jahre IfB – das ist eine lange Zeit, wenn man bedenkt, dass es bis zum Erscheinen der ersten ZTV-Baumpflege 1981 noch gar keine geregelte Baumpflege gab. Wo sehen Sie die größten Verdienste des Instituts?

Stobbe: Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit hat das IfB vieles entwickelt und erforscht, zum Beispiel die Hamburger Schnittmethode, die seit dem Jahr 1992 in der ZTV-Baumpflege verankert ist. Oder auch die Entwicklung einer fachgerechten Behandlung von Anfahrschäden mit Folie. Hinzu kommen unsere Untersuchungen zur Wundbehandlung, zur Sanierungszeit, zu Baumkrankheiten und Sonnennekrosen sowie zum Stammschutz.

Dujesiefken: Und das Institut gibt diese Erkenntnisse auch weiter. Seit 25 Jahren schulen wir all die Menschen, die im engeren oder weitesten Sinne mit Bäumen zu tun haben. Das Wissen, das am IfB gelehrt wird, ist überwiegend Ergebnis unserer eigenen Forschung. Man bekommt im Institut also hauptsächlich Informationen aus 1. Hand. Neben der Fortbildung veröffentlichen wir unsere Forschungsergebnisse regelmäßig. Dadurch sind auch zahlreiche Praxisbücher zur Baumkontrolle und zur Baumpflege entstanden. Und wir sollten auch erwähnen, dass das IfB die Prüfung zum FLL-zertifizierten Baumkontrolleur mit entwickelt hat.

Herr Dr. Stobbe, bezieht sich die Umstrukturierung des Instituts für Baumpflege ausschließlich auf den personellen Wechsel in der Geschäftsführung, oder werden Sie gänzlich neue Wege einschlagen?

Stobbe: Ich setze auf Kontinuität mit dem bewährten Team. Das Institut ist mit den drei Arbeitsgebieten Gutachten, Fortbildung und Forschung sehr gut aufgestellt. Kontinuität soll hier aber nicht gleichbedeutend mit Stillstand verstanden werden. Die Baumpflege war und ist sehr dynamisch, und auch wir befinden uns ständig im Fluss und entwickeln unsere Arbeitsbereiche weiter. So werden wir uns auch künftig in Forschung und Lehre intensiv neuen Fragen und den Herausforderungen stellen.

Wo sehen Sie denn Ihre Schwerpunkte für die kommenden Jahre?

Stobbe: Im Bereich der Gutachten werden wir weiterhin Baumuntersuchungen zur Verkehrssicherheit durchführen. Ein weiterer Schwerpunkt ist auch die Gehölzwertermittlung nach der Methode KOCH. In Zukunft sehe ich das Institut für Baumpflege noch stärker im Bereich „Baumschutz auf Baustellen“. Sowohl Bauherren als auch Kommunen kommen verstärkt auf uns zu, um Lösungsansätze für einen fachgerechten Baumschutz bei Hoch- und Tiefbauarbeiten zu realisieren. Hier kommen uns unsere langjährigen Erfahrungen auf diesem Gebiet zugute. Wir werden heute viel häufiger als früher bereits in der Planungsphase mit einbezogen.

Aufklärung spielt hier zweifellos eine große Rolle. Was wird sich denn im Bereich Fortbildung beim Institut für Baumpflege in nächster Zeit tun?

Stobbe: Auch künftig werden wir verschiedene Seminare zur Baumkontrolle und die Prüfung zum FLL-zertifizierten Baumkontrolleur durchführen. Da wir inzwischen bereits weit über 1.000 Baumkontrolleure zertifiziert haben, werden wir verstärkt für diese Gruppe aufbauende Profi-Seminare anbieten. Das nächste Profi-Seminar ist für Anfang 2017 geplant. Zudem arbeiten wir an einem neuen Baumpflegeseminar, das die Neuerungen der im kommenden Jahr erscheinenden ZTV-Baumpflege berücksichtigt.

Werden diese Seminare nur im Norden stattfinden?

Dujesiefken: Nein! Wir bekommen Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet und auch aus europäischen Nachbarländern.

Stobbe: Besonders gefragt sind in diesem Zusammenhang unsere Vor-Ort-Seminare, also Fortbildungen, in denen wir für einzelne Firmen, Verbände und Kommunen individuelle Praxisseminare konzipieren, die speziell auf ihren Bedarf zugeschnitten sind. Diese Seminare sind besonders effektiv und machen sehr viel Spaß, da man mit kleinen Gruppen konzentriert arbeiten und genau dort ansetzen kann, wo es nötig ist.

Wir werden also auch zukünftig viel vom Institut für Baumpflege hören. Herr Dr. Stobbe, was liegt Ihnen besonders am Herzen, wo möchten Sie Akzente setzen?

Stobbe: Ich will mich stärker mit den digitalen Medien befassen, denn natürlich möchten wir auch hier mit der Zeit gehen. Ein Schritt in diese Richtung ist, dass wir unser gedrucktes Mitteilungsheft durch einen digitalen Rundbrief ersetzen. Da wir nicht nur mit Bäumen arbeiten, sondern auch sehr viel mit Menschen, ist mir die zwischenmenschliche Interaktion sehr wichtig. Deshalb sind mir auch die Vor-Ort-Seminare ein so großes Anliegen. Ich möchte weiterhin – auch in der Forschung - das große Ganze im Blick haben und zugleich sehr stark den intensiven persönlichen Kontakt mit unseren Kunden pflegen.

Ich danke Ihnen für das Gespräch!


Bild und Text-Quelle: Text & PR Antje Kottich, Hamburg

31. August 2016


Der Mythos vom keltischen Baumkreis

Die Kelten waren den Mächten der Natur und ihrem Aberglauben ausgeliefert. Entsprechend wurden bestimmten Umweltereignissen wie der Sonnenwende oder den Zeitgleichen mit bestimmten Ritualen begegnet. Diese Bräuche haben eine lange Tradition. Mit dem Erscheinen der Kelten in Mitteleuropa drang der heidnische Glaube tief in die europäische Bevölkerung ein.

Heidnisches Gedankengut hatte seinen Ursprung in der Natur. Die Kelten lebten relativ einfach als Halbnomaden mit einfachen Behausungen. Einige Spuren ihrer Sprachen sind teilweise bis heute an den Küsten Schottlands und Irlands erhalten geblieben. Aus einer gemeinsamen keltischen Sprache entwickelten sich der inselkeltische und festlandkeltische Zweig.

Organisiert in kleinen Stämmen waren die Kelten lediglich ein Verbund von kleinen Königreichen, die darauf achteten. ihre Grenzen gegen alle Eindringlinge zu verteidigen.
Entsprechend dieser kleinteiligen Lebensweise waren Riten, Lebewesen und Orte Inspiration für den Aberglauben. Über 200 Götter waren unter den Kelten bekannt. Es waren Götter, denen sich Menschen scheinbar freiwillig opferten. In Mooren wurden komplett erhaltene Leichen geborgen. Rituelle Hinrichtungen durch Kreuzigung oder Pfeil und Bogen wurden durchgeführt.

Für ein Baumhoroskop finden sich keine Quellen, die ersten Spuren findet man in dem Roman „The White Godess“ von Robert Graves aus dem Jahr 1948, das in deutscher Übersetzung als „Die weiße Göttin“ im Jahr 1981 erschien. Hier erstellte der britische Schriftsteller eine zum Teil eigene etymologische Zuordnung von keltischen Schriftzeichen zu bestimmten Bäumen, eine erdachte Konstruktion eines keltischen Baumkalenders. Weitere Quellen zur heute bekannten Form des Baumhoroskops finden sich in einer Artikelreihe der französischen Journalistin Paula Delsol. Sie veröffentlichte mehrere Horoskop-Systeme im Auftrag des Magazins „Marie Claire“, die auf älteren Kulturen basieren sollen. Hier findet man das Horoscopes Gauloises, ein scheinbar auf Robert Graves‘ Roman basierendes keltisches Baumhoroskop.

Im Zuge des Neopaganismus (Neuheidentum) stehen früh- und mittelalterliche Kulturen im Fokus. In vielen Regionen werden im Rahmen von traditionellen Festen, mittelalterlich organisierten Zusammenkünften und Spektakel die Sitten und Gewohnheiten gepflegt. Im Zusammenhang mit den Traditionen sind viele Interessengruppen entstanden, die sich mit der Geschichte und den Traditionen beschäftigen, die sie dann auch häufig nachempfinden und nacherleben.

Auch der Baumkreis hat im Erholungs- und Freizeitbereich Einzug gefunden und wurde an einigen Orten angelegt. So findet man zum Beispiel in Gnutz einen von Baumschulmeister Dieter Rohwer angelegten Baumkreis. Interessierten Gruppen werden hier im Rahmen von Führungen der Baumkreis und die Deutungen aus dem Horoskop vermittelt. Weitere Baumkreise befinden sich Deutschland in Castrop-Rauxel (Nordrhein-Westfalen), Stamsried (Bayern), Achern-Oberachern und Wald (Baden-Württemberg); in Österreich unter anderem in Gundersdorf, Weng im Gesäuse und Sankt Stefan ob Stainz (alle Steiermark), Pyhra, Frankenfels, Hoheneich und Kettlasbrunn (alle Niederösterreich), Ampflwang (Oberösterreich), bei Schloss Eberstein (Kärnten) sowie in Vils (Tirol).

23. April 2016


Das Baum- und Stelzenhäuser-Magazin auf den Baumpflegetagen in Augsburg

Deutsche Baumpflegetage 2016: Europäischer Branchentreff nimmt Alleenschutz und Baumkrankheiten ins Visier

Vom 26. bis zum 28. April 2016 gehen die Deutschen Baumpflegetage, Flaggschiff der europäischen Baumpflege-Events, in die 24. Runde - und werden erneut zahlreiche Fachbesucher aus Deutschland und den Nachbarländern nach Augsburg locken. Aufgrund der aktuellen Brisanz stehen Alleen und ihre Verkehrssicherheit, eingeschleppte Schädlinge und neue Baumkrankheiten im Mittelpunkt des Tagungsprogramms. Parallel hierzu trifft sich die Branche traditionell auf der Baumpflege-Messe und im Kletterforum, in dem die praktische Umsetzung von Baumpflegearbeiten die Hauptrolle spielt.

Zentrum der Tagung mit ihren zahlreichen Fachvorträgen und Präsentationen zum Umgang mit und zur Zukunft von Bäumen ist der Große Saal in der Messe Augsburg. Hier treffen sich an allen drei Veranstaltungstagen Vertreter von Verbänden und Organisationen, kommunale Fachleute, Sachverständige, Landschaftsarchitekten und natürlich die Baumpfleger selbst, um die neuesten Erkenntnisse auszutauschen und zu diskutieren. „Was all diese Menschen aus den verschiedensten Tätigkeitsbereichen eint, ist der Baum und der Wille, ihn zu schützen und zu erhalten“, sagt Professor Dr. Dirk Dujesiefken, Organisator der Deutschen Baumpflegtage. Doch der Klimawandel, neue Schädlinge und Krankheiten sowie der Dschungel aus Gesetzen und Verordnungen lassen dieses Vorhaben zu einer immer größeren Herausforderung werden. „Wir widmen uns den aktuellen Entwicklungen auf neutralem Terrain mit dem Ziel, Kompromisse, Lösungsansätze und konkrete Handlungsempfehlungen für den Arbeitsalltag zu vermitteln“, so Dujesiefken weiter. Mit der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) und dem Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) haben die Deutschen Baumpflegetage 2016 darüber hinaus zwei starke Fachpartner an ihrer Seite. Sie werden mit Ausstellungen und Aktionen zur Arbeitssicherheit in der Baumpflege auf dem Messegelände professionelle Präsenz zeigen.

Mehr Informationen unter:

http://www.forum-baumpflege.de

Quelle und Bildmaterial: Forum Baumpflege GmbH & CO. KG

03. März 2016


St. Peter-OrdingCover der 7.Ausgabe des Baumhaus-Magazins

Kitesurfer nutzen die guten Bedingungen bei vier bis fünf Windstärken für Fahrten über die mannshohen Wellen und Touristen und Einheimische gehen gemächlich über den Strand.

Ein im Vergleich mit den stark frequentierten Sommerferien ruhiger Tag für die ehrenamtlichen Rettungskräfte in der Rettungsstation St. Peter-Ording.
Zeit genug, um sich mit den Ehrenamtlern über den Alltag in der Rettungsstation und die anfallenden Arbeiten zu unterhalten. Über die steil nach oben verlaufende Holztreppe geht es in die Räumlichkeiten der Wachstation. Hier werden wir dann gleich von Edgar Z. in Empfang genommen, der hier in St. Peter-Ording in diesem Jahr sein 30-jähriges Dienstjubiläum als ehrenamtlicher Retter erlebt. Über den Vorflur führt er uns in die einfach ausgestatteten Räumlichkeiten der Wache und den Strandkorbverleih und dem dahinter liegenden Werkzeugraum.

Für die Rettungstätigkeiten sind eine Leitstelle mit dem technischen Equipment für die eingehenden Notrufe und ein Sanitätsraum mit auf engstem Raum gestapelten Notfallausrüstungen für Wiederbelebung, Beatmung und kleinen Operationen vorhanden.

Die ganze Reportage findet ihr in der Jahresausgabe 2016.

Dezember 2015


Familienbaumhaus für Angehörige herzkranker Kinder am UKE eröffnet


Familienbaumhaus am UKE

Das Universitäre Herzzentrum Hamburg des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat heute sein neues Familienbaumhaus für Angehörige herzkranker Kinder eröffnet. Für die Zeit der Behandlung können betroffene Familien hier kostenfrei wohnen. Das Baumhaus ist ein Zuhause auf Zeit, ein Rückzugsort in schweren Zeiten, denn der langfristige Aufenthalt in einer Klinik belastet die Familien oft stark. Möglich wurde der Bau durch das Engagement des Moderators Steffen Hallaschka, den RTL-Spendenmarathon sowie den Förderverein Universitäres Herzzentrum Hamburg e. V.

Herzkranke Kinder müssen oft für Monate im Krankenhaus bleiben. In dieser schwierigen Zeit weichen die Eltern ihren Kindern meist nicht von der Seite. Die Familie lebt wochenlang auf beengtem Raum ohne private Rückzugsmöglichkeit zusammen – eine Belastungsprobe für alle, insbesondere wenn Eltern aus beruflichen Gründen noch pendeln müssen. Das heute eröffnete Baumhaus, gelegen in Höhe der Baumkronen auf einem Bunker neben dem historischen Verwaltungsgebäude des UKE, soll das ändern. Drei jeweils 30 Quadratmeter große Familienzimmer, ein Gemeinschaftsraum mit Küche, Ess- und Loungebereich sowie eine Terrasse stehen Familien mit herzkranken Kindern, die im UKE behandelt werden, ab sofort als Zuhause auf Zeit zur Verfügung. Mit Blick über den Eppendorfer Park sollen sich Familien in wohnlicher Umgebung ohne Krankenhausatmosphäre wohlfühlen können und psychisch entlastet werden.

„Wir freuen uns sehr, dass das Baumhaus dank der großzügigen Unterstützung der Spenderinnen und Spender und insbesondere auch dank des Engagements von Herrn Hallaschka heute Wirklichkeit wird. Ich danke allen, die mitgeholfen haben, das Projekt umzusetzen, um Familien herzkranker Kinder diese belastende Zeit ein Stück leichter zu machen“, sagt Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE.

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