Stichwortlexikon G bis N

Garapa-Holz
ist ein Südamerikanisches Hartholz. Die Bäume sind mittelgroß bis sehr groß und erreichen Wuchshöhen bis zu 50 m. Das Holz hat meist einen geraden Faserverlauf und eine feine Textur, sowie eine mandelähnliche Farbe und ist nahezu astfrei. Garapa-Holz wird meist für Garten- und Terassenbau verwendet. Da es eine hohe Strapazierfähigkeit, eine außergewöhnliche Härte und dadurch eine gute Haltbarkeit aufweist, ist es außerdem ein perfektes Holz für den Bau eines Baumhauses.

Garnier-Schraube
Die Garnier-Schraube ist die Hightech-Möglichkeit, ein Baumhaus an einem Baum anzubringen. Sie fungiert als künstlicher Ast und kann bis zu 4 Tonnen Gewicht halten. Da das Kambium durch die Schraube nicht verletzt wird, kann der Baum wieder heilen und umschließt nach und nach einen Teil des Bolzen, sodass die Schraube einen noch stabileren Halt bietet.

Geländer
Unverzichtbar für den Bau einer Terasse in den Bäumen ist ein Geländer. Die übliche Brüstungshöhe liegt übrigens bei 90 Zentimetern. Sollten Kinder das Baumhaus benutzen, muss an Sicherungen gedacht werden, damit der Nachwuchs nicht unter dem Geländer durchschlüpfen kann. Bei senkrechten Stützen darf der Abstand höchstens 12 cm betragen, damit das Kind nicht zwischen den Streben hindurchrutschen kann.

Grundfläche
Damit ein Baum- oder Stelzenhaus genehmigungsfrei ist, darf es eine bestimmte Grundfläche nicht überschreiten. Meist ist ein Volumen von nicht mehr als 10 m³ vorgegeben ,damit wäre die Grundfläche bei einer Raumhöhe von 2 Metern etwa
2 x 2,5 m. Sollten Sie ein größeres Baum- oder Stelzenhaus bauen wollen, ist es besser, sich vorher bei der Gemeinde darüber zu informieren, wie groß es sein darf.

Hausbock
Der Hausbock ist der am meisten verbreitete Gebäudeschädling. Er befällt hauptsächlich trockenes Nadelholz meistens im Dachstuhl von Gebäuden. Der Käfer selbst besitzt nur eine sehr kurze Lebensspanne, ungefähr 4 Wochen, und nimmt auch keine Nahrung zu sich. Der eigenliche Schädling ist die Larve des Holzbocks, deren Entwicklungsstadium 4-18 Jahre betragen kann.
Der weibliche Hausbock legt nach der Kopulation die Eier in Risse oder Spalten von Holz ab. Nach der Eiablage versterben die adulten Tiere. Die Larven fressen sich in ihrer Entwicklung durch das Holz. Dadurch können Balken im Dachstuhl oder an anderen Stellen im Gebäude so massiv geschädigt werden, dass das Gebäude einsturzgefährdet ist. Laubholz wird vom Hausbock nicht befallen, ebenso nicht das Kernholz – er bevorzugt das Splintholz. Der Hausbock fällt nicht durch zurückgelassenes Holzmehl auf, wie der Holzwurm, sondern durch kleine, ovale Einflugslöcher und besonders durch die Nagegeräusche der Larven. Holzbockbefall sollte bei Entdeckung sofort gemeldet werden.

Holzschutz
Manche Hölzer müssen noch behandelt werden, damit sie witterungsbeständig sind. Doch auch nur mit konstruktivem Holzschutz kann Pilzbefall am Holz verhindert werden. Hier wird so gebaut, dass eine dauerhafte Trockenhaltung des Holzes sichergestellt ist, zum Beispiel sollte darauf geachtet werden, dass das Wasser immer ablaufen kann. Daher ist es sinnvoll, generell auf konstruktiven Holzschutz beim Bau zu achten.

Fraßgang vom Holzwurm

Holzwurm
Der Gemeine Nagekäfer wird umgangssprachlich wegen der Aktivität der Larven auch Holzwurm genannt. Er bevorzugt feuchtes Holz in kühler Umgebung, daher ist er anders als der Hausbock meist nicht in Dachstühlen anzufinden, da diese sich mit der Sonneinstrahlung aufwärmen. Der weibliche Nagekäfer legt die Eier in einen Spalt des Holzes ab und die geschlüpften Larven fressen sich bis zu ihrer Metamorphose durch das Holz. Dabei sind sie bei weitem nicht so schädlich wie der Hausbock; leider befallen sie aber gerne alte Möbel oder Musikinstrumente aus Holz. Holzwurmbefall erkennt man recht schnell an den typischen, kreisrunden Löchern und dem ausgestoßenen Holzmehl davor. Bei akutem Befall kann man das entsprechende Holz mit Mitteln behandeln; manchmal reicht es aber auch aus, das befallene Möbelstück in einen gut beheizten, trockenen Raum zu stellen, da der Nagekäfer so schnell abstirbt.
Bild: Fraßgang vom Holzwurm

Innenausstattung
Bei der Innenausstattung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Mit Stromanschluss versehen, genügt ein Baumhaus mit elektrischer Heizung und elektrischem Licht auch höheren Ansprüchen. Kamine oder auch komplette Möbelgarnituren können je nach Größe natürlich auch eingepasst werden. Geachtet werden muss hier natürlich aber auf das Gewicht der Einrichtung, da es zusätzliche Last für den tragenden Baum bedeutet.

Isolierung
Damit ein Baumhaus nicht nur im Sommer, sondern auch in den kälteren Jahreszeiten bewohnbar ist, sollte auf eine gute Isolierung geachtet werden. Den Boden kann man beispielsweise gut mit Glaswolle dämmen, die man in Zwischenräume über den Balken füllt. Darüber eine Abdeckung aus Sperrholzplatten und fertig ist die Bodenisolierung. Auch natürliche Dämmmaterialien wie Holzfaserplatten oder Kokosfasern können genutzt werden.

Jahresinspektion
Um eine langanhaltende Sicherheit Ihres Baumhauses zu gewährleisten, sollten mindestens einmal pro Jahr alle wichtigen tragenden Teile auf ihre Stabilität geprüft werden. Achten Sie hierbei auch auf eventuelle Gurte oder Seile.

Jahreszeit
Den Bau eines Baumhauses vollzieht man am besten im Frühjahr oder Sommer. Den vorangegangenen Winter kann man perfekt für die Planungsphase nutzen. Da es Jahreszeitliche Verordnungen für den Baumschnitt gibt, sollte rechtzeitig geplant werden, ob es störende Äste gibt, die eventuell geschnitten werden müssen.

Kamin
Wenn ein Baumhaus das ganze Jahr genutzt werden soll, bietet sich ein Kamin an. Mit einem geeigneten Abzug lässt sich so ein stimmungsvoller Abend am offenen Feuer sogar in einem Baumhaus realisieren.

Kastanie
Unter dem Begriff Kastanien versteht man einerseits die Kastanien (zu denen auch die Edelkastanie gehört) aber auch die Rosskastanien, die eine von den Kastanien verschiedene Gattung ist. Die Namensübereinstimmung beruht nur auf der Ähnlichkeit der Früchte und nicht auf botanischer Herkunft.
Die in Europa heimische Rosskastanie ist in Europa mit nur einer Art vertreten, in Asien und Nordamerika finden sich zahlreichen Arten. Kastanien haben einen starken Wuchs und oft sehr ausladende Äste. Zudem ist sie nicht sehr anfällig für Krankheiten oder Insektenbefall. Sie eignen sich somit gut für den Bau eines Baumhauses. Durch das dichte Laub der Kastanie ist ein Baumhaus in deren Ästen daher gut gegen neugierige Blicke geschützt.
Bild: Kastanie Fruchtkörper

Kiefer
Kiefernholz leuchtet rötlich-gelb, dunkelt aber bei Lichteinfall recht stark nach. Es ist besonders für den Innenbereichsausbau sehr beliebt, kann aber auch im Außenbereich verwendet werden. Dann muss es aber unbedingt imprägniert werden, da es sonst leicht anfällig für Pilze ist. Hier bietet sich meist die Kesseldruckimprägnierung an, die das Holz haltbarer macht. Für den Baumhausbau sollte aber generell lieber Holz von Lärche, Fichte oder Douglasie verwendet werden. Kiefern sind im Übrigen sehr genügsame Bäume. Sie brauchen nur wenig Wasser und Nährstoffe im Boden, weshalb sie sogar in Wüstengebieten vorkommen. In Deutschland ist die Kiefer mit rund 24 % Anteil der Bäume in den Wäldern der zweithäufigste Baum.
Bild: Kiefernzapfen

Kesseldruckimprägnierung
Da Holz im Außenbereich starken Witterungsverhältnissen ausgesetzt wird, ist eine Imprägnierung oft notwendig. Bei der Kesseldruckimprägnierung werden zwar auch chemische Stoffe verwendet, sie sind allerdings gesundheitlich völlig unbedenklich und können deshalb auch im Bereich von Kinderspielplätzen eingesetzt werden. Auch für Baum- und Stelzenhäuser ist Kesseldruckimprägnierung zum Beispiel bei Verwendung von Fichtenholz eine gute Wahl.

Klettern
Kinder lieben es zu Spielen und zu Klettern. Sollte das Baum- oder Stelzenhaus für Kinder geplant sein, planen Sie unbedingt viele Klettermöglichkeiten ein, wie Feuerwehrstangen zum Runterrutschen, Kletterseile und vieles mehr. Übrigens: wenn Sie beim Baumhausbau im Baum klettern müssen, achten Sie unbedingt drauf, sich durch Seile und Karabiner abzusichern, wenn doch mal der feste Halt fehlt.

Lärche
Dank seiner hervorragenden Wetterbeständigkeit ist Lärche ein oft verwendetes Holz beim Baumhausbau. Es besticht durch seine rötliche Farbe, welche man mit einer Lasur erhalten kann. Unbehandelt nimmt das Holz nach einiger Zeit eine silberne Farbe an. Die europäische Lärche gehört zu den Kiefergewächsen und stellt unter den europäischen Nadelnutzhölzern das schwerste und härteste Holz dar.
Bild: Lärche und Lärchenzapfen

Laubhölzer
Als Laubhölzer bezeichnet man Bäume, die Blätter statt Nadeln entwickeln. Man unterscheidet zwischen immergrünen Pflanzen oder laubabwerfenden Pflanzen. Laubholz kann genau wie Nadelholz zum Bauen verwendet werden. Die meisten Laubhölzer sind zudem Harthölzer und dadurch besonders stabil, wie etwa Eichenholz.
Der Anteil von Laubwäldern an der deutschen Waldfläche beträgt etwa 41 %. Beim Kauf von Holz für das geplante Baumhaus ist es aber auch wichtig, auf Nachhaltigkeit zu achten, denn nachhaltig bewirtschaftete Wälder bleiben dauerhafte CO2 Speicher.
Bild: oben: Schwarzerle, rechts: Weißbirke, unten: Bergahorn

Leitern
Leitern sollten immer sicher aufgestellt werden. Denken Sie hier an einen sicheren Stand und an einen ungefähren 70°-Winkel. Benutzen Sie beim Bau des Baumhauses am besten Auszugsleitern, die mit ihren Dornen sicher befestigt werden können.

Licht
Beim Bau des Baumhauses ist es wichtig, die Himmelsrichtungen zu berücksichtigen. Wollen Sie die Sonne genießen, sollten Sie die Terrasse nach Süden hin ausrichten. Wenn Sie romantische Sonnenuntergänge aus dem Baum beobachten wollen, sollte die Terrasse nach Westen ausgerichtet sein.

Linden
Linden gehören zu den Laubhölzern und sind meist in gemäßigten bis subtropischen Gebieten verbreitet. Sie erreichen Wuchshöhen bis 40 Metern und können bis zu 1000 Jahre alt werden.
Die Blüten der Linde bilden reichlich Nektar und auch der Blütenduft der Linde ist recht intensiv. Linden harzen sehr, weshalb es vielleicht nicht unbedingt ratsam ist, ein Baumhaus in ihren Ästen zu bauen. Die Linde ist allerdings als Heilmittel sehr beliebt, beispielsweise wirkt ein Lindenblütentee bei grippalen Infekten sehr schweißtreibend und sorgt damit für schnellere Genesung.
Das Holz der Linde ist anders als bei vielen Laubhölzern sehr weich und hat daher nur eine geringe Dauerhaftigkeit. Es wird vor allem für Schnitzarbeiten genutzt und hat hier den Vorteil, dass es einmal getrocknet nicht mehr reißt.
Bild: Lindenblatt

März bis Oktober
Diesen Zeitraum sollte jeder im Auge behalten, der einen Garten besitzt. Laut Bundesnaturschutzgesetz ist es nur erlaubt, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche, sowie andere Gehölze außerhalb dieses Zeitraumes abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Ein schonender Form- oder Pflegeschnitt zur Beseitigung des Zuwachses oder zur Gesunderhaltung von Bäumen ist allerdings erlaubt. Bäume, die in Haus- und Kleingärten wachsen, können auch innerhalb dieses Zeitraumes beschnitten oder gefällt werden; allerdings nur, wenn sie nicht als Lebensstätte geschützter Tierarten dienen. Gerade für die Wundheilung des Baumes ist ein formender Pflegeschnitt in den Sommermonaten am günstigsten. Sollten Sie innerhalb des Zeitraumes vom 1. März bis zum 30. September Bäume fällen oder schneiden wollen, kontaktieren Sie vorsichtshalber Ihre zuständige Gemeinde oder die örtlich zuständige Landesbehörde.

Mahagoni
Unter den Mahagonigewächsen kann zwischen 50 Gattungen unterschieden werden. Die Pflanzen aus der Familie der Seifenbaumartigen wachsen hauptächlich im tropischen Raum, wie Mittel- und Südamerika oder Indien. Mahagonigewächse können in Form von Bäumen, Sträuchern oder krautartigen Pflanzen vorkommen. Das begehrte Holz wird allerdings aus dem Baum geworden. Ein wichtiger Vertreter dieser Gattung ist der Amerikanische Mahagonibaum, der eine Höhe bis zu 70 Metern erreichen kann.
Das Holz der Mahagonigewächse hat eine rotbraune Farbe und gehört zu den härtesten Laubbaumhölzern. Es hat eine große Widerstandsfähigkeit gegen Insekten und Pilze und ist daher bestens für den Einsatz im Außenbereich geeignet, wofür es aber eine Oberflächenbehandlung bekommen sollte, da das Holz sonst sehr schnell vergraut. Sicherlich ist Mahagoni für den Bau eines Baumhauses ein edles Holz, das toll aussieht, aber da es reines Tropenholz ist, hat es eine schlechte Umweltbilanz, anders als heimische Hölzer, die nachhaltig angebaut sind und auch ein schönes Holz besitzen.

Mammutbaum
Mammutbäume (Sequoia) sind eine Unterfamilie der Zypressengewächse. Sie unterscheiden sich in drei noch lebende Arten: Riesenmammutbaum, Küstenmammutbaum (auch Red Wood genannt) und den chinesischen Urweltmammutbaum. Die gigantischen Bäume, die als die mächtigsten Bäume der Welt gelten, werden über hundert Meter hoch und können ein Alter von über 1500 Jahren erreichen, wobei Einzelexemplare auch deutlich älter sind. Sie gelten als lebende Fossilien, da sie schon vor 110 Millionen Jahren einen Großteil der Erdoberfläche bedeckten. Da ihre Rinde feuerfest ist, sind sie besonders vor den in ihrer Heimat (Nordwesten der USA) häufig vorkommenden Waldbränden geschützt. Der höchste Baum der Welt ist ein 112 Meter hoher Küstenmammutbaum, der „Tall Tree“.

Morsches Holz
Wenn unbehandeltes Holz zu starken Witterungsbedingungen ausgesetzt ist verwittert es und wird morsch.
Morsche Holzteile zu entfernen und zu ersetzen ist eine der Möglichkeiten, das Gebäude stabil zu halten. Sind nur die oberen Schichten eines Balkens verfault kann das schadhafte Holz entfernt und durch ein neues Brett ersetzt werden.
Die andere Möglichkeit, morsches Holz zu behandeln ist mittels Epoxidharz. Epoxidharz wird auch beim Bootsbau eingesetzt, da so hochbelastbare und flexible verklebungen erstellt werden. Um morsches Holz zu reparieren, sollte vorsichtig das lose Material entfernt werden um dann mit Pinsel oder durch Bohrungen Epoxidharz auf das Holz aufzutragen. Das Holz saugt das Harz regelrecht auf und wird dadurch wieder stabil und belastbar. Als Abschluss sollte Epoxydharz im Außenbereich immer eine Abschlussschicht erhalten. Ein guter Zusatzeffekt: Epoxydharz tötet auch eventuell im Holz wohnende Holzwürmer oder Holzmaden ab. Tragen Sie bei der Behandlung des Holzes mit Epoxidharz aber immer Mundschutz und Handschuhe, denn das Harz kann allergische Reaktionen auslösen.
Bild: Behandlung von morschem Holz

Nachhaltigkeit
Nachhaltige Waldwirtschaft ist sehr wichtig für die Erhaltung der Holzbestände für künftige Generationen. Kurz gesagt: Was den Bäumen entnommen wird, muss auch wieder nachgepflanzt werden. Da die Nachhaltigkeit in den Tropischen Regenwäldern nur schwer zu vollziehen ist, ist es wichtig, beim Bau des Baumhauses darauf zu achten, dass die verwendeten Hölzer aus nachhaltig bewirtschafteten Forsten kommen. So können viele beliebte tropische Hölzer auch gegen nachhaltig angebaute europäische Hölzer ausgetauscht werden.
Mittlerweile gibt es durchaus tropische Holzarten, die im Handel mit ökologischen Waldbewirtschaftungssiegeln angeboten werden, doch die meisten tropischen Holzarten sind international gefährdet, wie das Teakholz oder das Ebenholz.
Die beste Alternative für den Bau eines umweltbewussten Baumhauses ist heimisches Holz, das in seinen unzähligen Variationen sicherlich eine tolle Alternative zu tropischen Hölzern bietet.

Nadelbäume/ Nadelhölzer
Als Nadelhölzer oder Koniferen werden Bäume bezeichnet, die harte, wächserne, meist nadelförmig aussehende Blätter besitzen. Da die Nadel sehr widerstandsfähig sind, sind die meisten Nadelbäume immergrün, d.h. sie werfen im Winter ihre Blätter / Nadeln nicht ab. Einige Nadelbäume haben auch andere Blattformen, beispielsweise Zypressengewächse. Die Frucht der Nadelbäume wird Zapfen genannt. Nadelholz wird sehr oft im Außenbereich verwendet, da es im Vergleich zu Laubhölzern resistenter gegen Witterung und Pilzbefall ist. Auch um ein Baumhaus in seiner Krone aufzunehmen, ist ein Nadelbaum perfekt.
Ideal sind hierfür Lärchen, Douglasien oder Fichten.
Bild: links: Douglasienzapfen, rechts: Fichtenzapfen, unten: abgeblätterter Tannenzapfen

Nägel
Nägel in den Baum zu schlagen, sollten Sie beim Baumhausbau weitestgehend vermeiden. Sie sind immer ein potentieller Krankheitsherd im Holz und halten nicht so lange wie geschraubte Verbindungen.

Nelson, Pete
Pete Nelson ist der wohl bekannteste Baumhausarchitekt der Welt. Sein Unternehmen ‚Nelson Treehouse & Supply‘ realisiert Baumhäuser in Amerika und rund um den Globus. Der ‚Treehouse Man‘ hat seine eigene Show im Fernsehen und eine Baumhaus-Akademie, in der Baumhausbauer die Architektur der Baumhäuser lernen können.
Sein Buch „Die wunderbare Welt der Baumhäuser – Design, Konstruktion, Inspiration“ ist nebenbei bemerkt ein wunderbares Nachschlagwerk und eine tolle Inspirationsquelle für das eigene Baumhaus.

Nicht rauchen!
So selbstverständlich es sich anhört – in einem Baumhaus sollten Sie es lieber vermeiden zu rauchen. Bei zu großer Trockenheit kann es leicht passieren, dass heruntergefallene Blätter oder Hölzer durch eine weggeworfene Zigarette Feuer fangen – bei einem aus Holz gebauten Baumhaus ist das sicherlich keine gute Idee. Außerdem lässt sich die Natur ohne Glimmstengel in der Hand doch viel besser geniessen.

Nivellierung
Wenn Baumhäuser mit mehreren Bäumen verbunden werden sollen, die auf nicht ebenem Untergrund stehen, ist es wichtig, eine Nivellierung durchzuführen, also sicherzustellen, dass das Baumhaus horizontal geebnet ist. Dies kann am besten mit einer Wasserwaage oder bei weit auseinander stehenden Bäumen auch mittels einer Schlauchwaage vollzogen werden.

Nussbaumholz
Nussbaum ist ein wunderschön gemustertes Edelholz, das bestens für Innenausstattung und Möbel verwendet werden kann. Das Holz wird aus dem Nussbaum gewonnen, welcher zur Gattung der Walnüsse gehört. Das Holz hat meist eine hell- bis schwarzbraune Farbe, die auch einen rötlichen Schimmer aufweisen kann. Nussbaum lässt sich leicht verarbeiten und hat zudem eine sehr dekorative Oberflächenstruktur. Das Holz ist nur mäßig wetterfest und sollte in der Regel eine Oberflächenbehandlung bekommen. Für den Innenausbau eines Baumhauses ist Nussbaum eine teure, aber unbestreitbar schöne Wahl.
Bild: aufgeknackte Walnuss